in der Diabetes-Technologie bricht gerade ein neues Zeitalter an: weg von klobigen Geräten am Gürtel,
hin zu maximaler Diskretion.
Mit der Zulassung und dem Launch des brandneuen MiniMed Flex™ Systems gibt es eine echte Revolution auf dem Markt für automatisierte Insulin-Dosierung (AID).
Das Besondere? Die neue Pumpe bricht radikal mit dem Design der klassischen MiniMed-Reihe.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick
- Komplett bildschirmlose Pumpe: Die MiniMed Flex besitzt keinen eigenen Bildschirm und keine Tasten mehr. Die gesamte Bedienung, Statusabfrage und Bolusgabe laufen diskret und intuitiv über die dazugehörige Smartphone-App.
- Nur noch halb so groß: Das Gehäuse ist im Vergleich zur MiniMed 780G um rund die Hälfte geschrumpft (etwa so groß wie zwei gestapelte Insulinampullen). Sie lässt sich somit völlig unsichtbar in der Hosentasche oder unter der Kleidung tragen.
- Volle Power im Tank: Trotz der winzigen Maße fasst das Reservoir weiterhin satte 300 Einheiten Insulin – perfekt für einen flexiblen Alltag ohne ständige Reservoirwechsel.
- Akku statt Batterie: Vorbei sind die Zeiten der AA-Batterien. Die Flex-Pumpe wird einfach einmal pro Woche für rund 30 Minuten aufgeladen.
Das Herzstück der Therapie bleibt die hochentwickelte SmartGuard™ Technologie mit Meal Detection™ (Mahlzeiten-Erkennung). Das System misst den Gewebezucker, passt die Basalrate alle 5 Minuten automatisch an und schießt bei Bedarf selbstständig Korrekturboluse nach – ideal, um auch mal ungenau geschätzte Kohlenhydrate abzufangen.
Besonders spannend für die Zukunft ist die neue Flexibilität bei den Sensoren. Die MiniMed Flex ist kompatibel mit:
- Dem neuen, flachen Simplera Sync™ Sensor (All-in-One-Design ohne separaten Transmitter).
- Dem Instinct™ Sensor von Abbott (wodurch Nutzer erstmals die freie Wahl zwischen verschiedenen Sensor-Herstellern im MiniMed-System haben).
Bisher hat lediglich ein Launch in den USA stattgefunden, wann der Start in Europa erfolgt ist bisher nicht bekannt. Es bleibt aber spannend.